Chemnitzer Linux-Tage 2009
(Fotos folgen noch)
Vergangenes Wochenende habe ich CrizZ und zwei seiner Arbeitskollegen nach Chemnitz zu den Linux-Tagen begleitet. Eigentlich wollte ich nur mit, um bei ihm sein zu können, dann habe ich aber doch noch einiges mitnehmen und lernen können.
Zunächst musste ich am Freitag schon um vier Uhr in der Früh aufstehen, da mein Flieger um viertel vor sieben ging und ich mir fürs Wachwerden und den Weg nach Dortmund lieber ein paar Minuten zu viel als zu wenig einräumen wollte. Der Flug war wieder einmal wunderschön und ich konnte beobachten, wie auf der Erde die Sonne aufging. Am Flughafen im München holte CrizZ mich dann ab und wir frühstückten beim großen M. Anschließend sahen wir uns noch eine Wohnung an, die aber leider von der Aufteilung recht ungünstig war.
Mittags wurden wir dann von Christian und Alex abgeholt und wir fuhren Richtung Chemnitz, wo wir dann gegen 18 Uhr ankamen. Schnell in der Seaside Residenz eingecheckt, Klamotten ausgepackt und dann nutzten wir den 5-Euro-Gutschein vom Hotelrestaurant um uns dort verköstigen zu lassen. Erwartungsgemäß war es recht teuer, aber ausgesprochen lecker.
Nach dem Essen gingen wir dann zur Uni-Mensa, wo sich bereits alle, die Freitag schon angereist waren, zusammengefunden haben. Es wurde viel gequatscht, Billard gespielt und getrunken. Irgendwann nach Mitternacht war ich dann aber so müde, dass wir wieder zum Hotel zurück gelaufen sind. Christian und Alex haben noch das Irish Pub auf dem Weg erkundet und ich war froh, als ich dann im Bett lag. Wobei ich noch bemängeln möchte, dass das Doppelbett aus zwei zusammengeschobenen Einzelbetten bestand und eine große Lücke dazwischen klaffte!
Am nächsten Morgen waren wir kurz nach zehn beim Frühstücksbuffet – was wiederum ausgesprochen lecker und üppig war – und stärkten uns ausgiebig für den Tag.
Im erste Vortrag, den CrizZ und ich besuchten, referierte ein Mitarbeiter der Landeshauptstadt München über die Umstellung von Windows auf Linux und OpenOffice.org. Das war besonders interessant für mich, da ich mich unter anderem auch dort bewerben werde und nun meinen Lebenslauf noch um mein OpenOffice.org-Wissen erweitern kann ![]()
Nach der Mittagspause hörten wir uns Vorträge über Datensicherheit und Vorratsspeicherung und Grundlagen der Verschlüsselung an. Ich war doch recht stolz, dass ich doch allem folgen konnte und war erstaunt, was ich bereits wusste.
Den Abend verbrachten wir dann im Brauhaus, dass wir nach einem kleinen Umweg durch die Chemnitzer Innenstadt recht schnell fanden. Dort haben wir die örtlichen Biersorten probiert und ein reichhaltiges, leckeres Essen genossen. Ein Freund von CrizZ gesellte sich noch zu uns und brachte das Kartenspiel “Anno Domini” mit und wir hatten noch reichlich Spaß.
Am Sonntag mussten wir recht früh aufstehen, um noch frühstücken zu können, bevor der Workshop “Keine Angst vorm Gimp” begann, den ich gebucht hatte. Gimp ist ein freies Grafikprogramm, ähnlich wie Photoshop. Allerdings kannte ich bis dahin nur Photoshop, den ich mir allerdings nicht leisten konnte. Und so lernte ich im zweieinhalbstündigen Workshop das Programm und seine wichtigsten Funktionen kennen und merkte, dass es alles das kann, was ich für meine Arbeiten brauche.
Nach dem Worshop fuhren wir wieder Richtung München und waren bereits kurz nach fünf bei CrizZ, so dass wir noch eine gute Stunde für uns hatten, bevor ich wieder zum Flughafen und nach Hause musste.
Alles in allem ein sehr schönes, lehrreiches, aber auch anstrengendes Wochenende, das mir gezeigt hat, das Open Software nicht nur für Computerfreaks, sondern für jedermann, der sich nicht scheut, neue Programme kennen zu lernen, geeignet ist und zu dem noch viele Vorteile hat. Ich bin gespannt, wo das mit mir hinführt
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