Gwinna's Blog

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Archiv: Februar 2009

Winterwochenende

(Fotos: Link zur Gallery)

Nachdem ich den Flug am Donnerstag wunderbar überstanden habe, gab es kaum Zeit Luft zu holen, da wir noch für das Wochenende packen mussten.

Freitag morgen sind wir nach einigen Problemen mit dem zugefrorenen Kofferraumschloß und Fremdstarten des  BMW zu viert nach Österreich gefahren, um im schönen kleinen Brandenberg die Hütte vorzuheizen, bevor dann gegen Abend die restliche Truppe erwartet wurde.

Die Fahrt verlief ruhig und je weiter es in die Berge ging, desto heftiger wurde der Schnee. Der Weg zur Hütte kuschelte sich zwischen einigen Bergen entlang und die Aussicht war atemberaubend – totz reichlich Schneegestöber. Aber unser Fahrer CrizZ hat die Strecke souverän gemeistert.
In der Hütte war es dann erwartungsgemäß frostig mit 5 Grad. Nachdem wir dann aber mühsam den Ofen aus Omas Zeiten angefeuert haben und sich die beißenden Rauchschwaden verzogen hatten, wurde es in der Wohnstube recht schnell warm. Die Schlafräume blieben aber bis zum Schluss so kalt, dass es einen reichtlich Überwindung gekostet hat, morgens unter der Decke hervorzukommen.

Nach dem Anheizen war es dann auch zwei Uhr durch, so dass wir dann zu dem kleinen Supermarkt ins Dorf runtergefahren sind und uns mit Brot, Käse, Wurst und Kuchen versorgt haben.
Nach der Stärkung holten wir aus der Kammer draußen Schlitten, mit denen wir den Abhang vor dem Haus unsicher gemacht haben. Die Auffahrt zum Haus haben wir dann zusätzlich noch als Sprungschanze benutzt, so dass wir viel zu Lachen hatten – besonders das Hochkommen stellte sich als gar nicht so einfach heraus.

Anschließend wärmten wir uns dann mit einem Bierchen auf und warteten auf den Rest, der dann erst gegen acht Uhr eintraf. Sie hatte das Unwetter und der Wochenendstau voll erwischt.
Das Abendessen wurde dann beim Neuwirt zu einer späten Brotzeit, da die Küche nur bis acht warm war.

Samstagmorgen fuhren dann die drei Profiskifahrer schon um neun los, als die anderen gerade erst aufstanden. Zu fünft frühstückten wir dann erst noch gemütlich mit Rührei und Speck und waren dann gegen eins komplett mit geliehenen Snowboards oben auf der Übungspiste.
Das Anschnallen der Boards gestaltete sich recht unkompliziert, was man vom Aufstehen mit selbigem nicht sagen konnte. Erst viele Versuche und um viele blaue Stellen am Hintern reicher, gelang es mir, mich auf dem Brett zu halten und auch ein paar Meter weit zu wackeln, bevor ich die Kontrolle verlor und wieder im Schnee lag. Aber es war herrlich frischer und weicher Pulverschnee, so dass (zumindest die ersten) Stürze nicht ganz so hart waren.
Unten angekommen wollten wir dann motiviert gleich wieder hoch fahren, was dann aber am Schlepplift scheiterte. Nur CrizZ schaffte es von uns drei Anfängern, den Lift hoch. Als er dann wieder unten war und wir anderen beiden es nach unzähligen Fehlversuchen aufgegeben hatten, wieder hoch zu kommen, um mit der Gondel ins Tal zu fahren, fuhren/rutschten/liefen wir noch ein Stück der blauen Piste weiter nach unten um dann dort einen Sessellift rauf zu nehmen.

Nach den drei Stunden waren wir dann platt und alle Knochen und Muskeln taten weh. Wir hatten sogar Mühe, unsere Gläser zum Anstoßen beim Neuwirt hoch zu bekommen. Diesmal waren wir rechtzeitig da und konnten uns über deftige und reichliche Gerichte freuen.

Am Sonntag sind die drei Profis dann nochmal früh zur Piste gefaren. Wir anderen haben uns dann mit reichlich Muskelkater (ich hatte noch nie so einen Muskelkater!) aus dem Bett gequält und unter gelegentlichem Stöhnen haben wir dann wieder gemütlich gefrühstückt. Nachdem wir das Haus sauber gemacht und abgeschlossen hatten, fuhren wir wieder zurück nach München. Spontan sind wir dann noch bei der Motorratmesse IMOT gucken gegangen und CrizZ hat sich gleich sein nächstes Motorrad ausgesucht.

Am Abend waren CrizZ und ich dann noch zusammen beim Griechen, weil wir am Samstag Abend zum Valentinstag nicht allein waren. Einen schönen Spaziergang im Schnee bei Nacht haben wir uns allerdings gegönnt ;)

Hier noch der Link zur Gallery mit allen meinen Fotos und denen von Silvia von der Piste  >>click<<

 

Aktualisierung: Link zur Gallery hinzugefügt, Bilder von Silvia zur Gallery hinzugefügt

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Über den Wolken …

Heute war der seit langem aufregendste Tag für mich. Es begann nicht nur das lang ersehnte Valentins-Ski-Wochenende, ich bin auch zum allerersten Mal geflogen.

Vorher hatte ich schon die dollsten Sachen gehört: “Der Start ist voll schlimm und man kriegt druck auf den Ohren.” “Bei den Luftlöchern wird mir immer übel.”"Ich würde nie alleine fliegen.”
All solche Aussagen haben nicht unbedingt dazu beigetragen, mich vor dem Flug zu beruhigen. Im Gegenteil. Trotzdem freute ich mich riesig. Vor allem, weil CrizZ extra am Morgen schon aus München hergeflogen ist, um mich abzuholen, damit ich meinen ersten Flug nicht ganz allein machen muss *knutsch*

Nachdem ich also um zwölf schon Feierabend machen konnte (“Manche Leute habens zu gut.”), fuhr ich nach Dortmund. Dann aßen wir bei dem Fastfoodhersteller mit dem großen M noch Käsegipfel und am Flughafen tranken wir einen Kaffee, was dann dafür sorgte, dass ich noch nervöser wurde. Aber es war eine angenehme Nervosität und Aufregung, dass ich ganz hibbelig war.

Die Kontrolle haben wir ganz souverän durchlaufen und nach kurzem Aufenthalt im Warteraum ging es in den Flieger. Unsere Sitze waren knapp vor der Tragfläche, dass man die Turbine sehen konnte, aber noch super daran vorbei. Einfach perfekt.
Da wir die ersten waren, mussten wir noch ein paar Minuten warten, bis die netten Stewardessen uns die Sicherheitsvorkehrungen erklärt hatten und es dann aufs Rollfeld ging. Bei der Beschleunigung wartete ich die ganze Zeit auf den unangenehmen Teil, doch bevor der kam, hatten wir schon abgehoben. Der Start hat mir sogar richtig Spaß gemacht und mit hochroten Wangen habe ich rumgegiggelt wie ein kleines Kind ^^

Der Flug über den Wolken, die wie Zuckerwatte aussahen war wunderschön. Ich war richtig beeindruckt von der winzig kleinen Landschaft mit der Wolkendecke darüber, die tatsächlich bloß eine kleine Schicht über dem Erdboden ist.

Auch die Landung war supersanft und noch bevor ich überhaupt richtig gemerkt hab, dass ne Stunde vergangen war, sind wir auch schon wieder ausgestiegen. Auf dem Boden fiel mir dann besonders auf, wie klein ein Mensch doch ist ;)

Mein Fazit:
Das war ein superschönes Erlebnis, dass man unbedingt wiederholen muss und ich werde so schnell wohl nicht mehr Zug fahren, wenn es keinen guten Grund gibt ;)

wolken1

(Ziemlich genau so sah der Blick aus unserem Fenster aus)

 

Aktualisierung: Rechtschreibfehler korrigiert ;)

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Langsam wird es ernst

Bisher habe ich nur geplant, geredet und erzählt. Aber jetzt wird es so langsam wirklich ernst.

Von CrizZs Arbeitskollegin habe ich die Adresse einer Firma für Netzwerk- und Kommunikationstechnologie erhalten. Dort bewerbe ich mich um eine Stelle im Vertrieb. Die Bewerbung – meine erste Bewerbung – habe ich heute verschickt. Ein kleiner Meilenstein ;)
Nun warte ich gespannt, was an Resonanz kommt.

Außerdem sehen wir uns nächste Woche Montag unsere erste Wohnung an.

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