Kennt ihr das: Ihr bekommt an der Kasse euer Rückgeld und die/der Kassierer/in legen erst den Bon und die Scheine in die Hand und dann das Kleingeld darauf.
Wie bitte soll ich das nun gescheit festhalten? Geschweige denn noch mit der gleichen Hand das Geld in die Tasche befördern, ohne dass das (mitunter reichliche) Kleingeld von den Scheinen rutscht, da man sie nicht festhalten kann.
Bitte, liebe Kassiererinnen und Kassierer, ERST das Kleingeld, das man dann mit drei Fingern festhalten kann und DANN erst die Scheine, die sich zwischen Daumen und Zeigefinger prima ins Portemonnaie stecken lassen!
SO, das wollte gesagt sein. Ich ärgere mich immer wieder darüber!
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Nachdem ich so viele nette Feedbacks erhalten habe, in denen auch gefragt wurde, wie man denn sowas modelliert, wollte ich mal ein Tutorial machen. Et Voilá.
Wie mache ich eine Pfote:
Zuerst wird ein Stück Draht zurecht gebogen. Weil das Dingen so klein ist (ca 3cm lang das reine Sculpey-Teil) lohnt sich Alufolie hier nicht. Und dann seht ihr in dem Bild, wie ich nach und nach kleine Knubbel anfüge, glattstreiche, eindrücke und rumforme, bis es passt. Die Krallen sind einzeln geformt und unter einer Halogenlampe gehärtet, wie die Zähne. Jo und schon ist es fertig – ganz einfach

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Zuletzt habe ich noch einige weitere Details hinzugefügt: Der Kinnbart ist genauso entstanden, wie der Wangenbart. Dann habe ihn noch einige Kieferchirurgische Eingriffe vorgenommen, da der Unterkiefer zu weit vorstand und aus den vier habe ich sechs Zähne gemacht, um es anatomisch korrekt zu halten. Die Lefzen sind nun deutlicher.
Nachdem ich selbst schon darüber nachgedacht habe und dann von einem meiner Gildenkollegen den Vorschlag bekommen habe, entschloss ich mich, ihm eine schöne Narbe quer über das Auge zu verpassen, um zu unterstreichen, dass es sich um eine kleine Kampfmaschine handelt.
Der rechte Reißzahn war auch schon abgebrochen ebenso wie einer der vorderen Zähne im Oberkiefer, so dass es mit der Narbe nun einen schön gefährlichen Eindruck erweckt.



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Erst wenn der Körper fertig ist, wird der Kopf angefügt. Ich weiß zwar noch nicht genau wie, aber darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist
Nachdem ich an den Pfoten verzweifelt bin, habe ich mich entschieden zunächst den Kopf zu modellieren.
Angefangen habe ich wie immer mit einer Kugel aus Alufolie an einem Draht (Alulolli
) und einer Schicht Sculpey darum. Gehalten wird das ganze mit einer Klemme, die eigentlich für Lötarbeiten gedacht ist. Sie hat einen schweren Standfuß, einen Querbalken an deren Enden je eine Klemme sind und in der Mitte eine Lupe. Die Lupe benutze ich allerdings kaum, da ich mir für Feinarbeiten eine größere Nählupe (Tschibo) besorgt habe, die sich an den Tisch klemmen lässt.
Dann habe ich einen Knubbel für die Schnauze angefügt, wobei ich zunächst nur den Oberkiefer modelliert habe, um so einfacher die Zähne einzufügen. Die Zähne sind einzeln gefertigt und unter einer Halogenlampe gehärtet, dass sie sich nicht mehr verformen können. Ebenso der Augapfel. Den Bart habe ich mit Backpapier unterstützt.


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Die Ohren habe ich noch einmal verändert, da sie mir zu lang waren. Für die Details des Bartes habe ich zunächst viele kleine Würstchen übereinander gelegt …

… und dann einzeln eingeschnitten und geformt. Die Augenbrauen genauso. Das Fell besteht aus vielen einzelnen kleinen Schnitten.


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Als aktiver World of Warcraft-Spieler und -Fan sind die Charaktere aus dem Spiel natürlich ein willkommenes Motiv für eine Figur.
Da ich selbst eine Druidin spiele und die Katzengestalt liebe, wie ich überhaupt Katzen und Tiere liebe, war es ja fast selbstverständlich, dass dies meine nächste Figur werden würde

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Zunächst habe ich wieder mit einer Draht-Alu-Figur angefangen, um die Figur zu stabilisieren. Ohne würden die Beine wie Gummi sein und die Katze nie stehen können.

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Darüber habe ich eine Schicht lufttrocknende, billige Modelliermasse gespachtelt, was jedoch nicht so toll war, da diese am Ende nicht nur hart war, sondern auch noch so glatt, dass das Sculpey kaum daran gehalten hat. Besonders an den Beinen und Pfoten ist es immer wieder abgefallen oder hat Holräume hinterlassen.
Nach einigem Kampf habe ich es dann aber doch geschafft.


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Als nächstes habe ich nach verschiedenen Referenzfotos von Katzen, Tigern, Säbelzahntigern usw. Muskeln und Körperfom angedeutet.

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Danach wollte ich gern die Pfoten modellieren, doch die gelangen überhaupt nicht, also ließ ich den Körper zunächst einmal so stehen und machte mit dem Kopf weiter.
WIP bedeutet übrigens Work in Progress, also so viel wie in Arbeit.
Nach mehreren Übungen und Versuchen habe ich mich dann an einer ganzen Figur versucht. Durch ein Tutorial inspiriert, wollte ich einen Babyengel modellieren. Zeichnungen habe ich vorher keine gemacht, sondern einfach drauf los gearbeitet. Für die Proportionen, das Gesicht und die Flügel habe ich mir lediglich Bilder aus dem Internet gesucht.
Zunächst formte ich eine Kugel aus Alufolie für den Kopf. Dann umhüllte sie mit Super Sculpey und formte dann den Kopf und das Gesicht nach dem Tutorial. Ging super! Nur die Lippen waren sehr fein und daher sind sie etwas zu dick geworden.
Der Körper hat auch einen Alufolienkern. Der Rest ist frei Hand entstanden und in Einzelteilen. Erst am Ende habe ich alles zusammengefügt. Und das Ergebnis gefiel mir schon recht gut für den ersten Modellierversuch.
Die ganze Figur ist ca 10 cm lang.

Links:
Baby-Tutorial: http://www.baby-dreamers.com/baby_tutorial.htm
Super Sculpey: http://www.sculpey.com/
>> Eine Modelliermasse, ähnlich wie Fimo, die sehr weich und flexibel ist und Sie wird im Backofen gehärtet wird. Zur Unterstützung kann man Draht, Alufolie und ähnliche hitzebeständige Materialien verwenden. Allerdings muss man unbedingt vermeiden, Hohlräume in der Figur zu haben, da diese sich beim Backen ausdehnt und die Figur platzen würde.
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Seit einigen Wochen versuche ich mich am Modellieren und ich muss sagen, es macht nicht nur riesig viel Spaß, ich kriege es auch super hin. Nach einigen Übungen und kleinen Modellen hab ich mich schnell mit dem Material angefreundet. Nach und nach kamen immer mehr Werkzeuge hinzu. Neben den traditionellen Modellierwerkzeugen habe ich auch einige nützliche Dinge Zweckentfremdet: Stopfnadeln, Prägestifte, etc. Mein Lieblingswerkzeug ist das Tool vom Games-Workshop. Es ist so einfach und doch so vielseitig.

Dann habe ich Tutorials und Tricks übers Modellieren im Internet gesucht, habe mir Bücher gekauft und gewünscht und kann gar nicht genug kriegen
Eine Liste werde ich auch mal hier hineinstellen.
Nachdem ich es wohl nie schaffen werde, eine eigene Homepage zu basteln, auf der ich meine Bilder und Werke ausstelle, dachte ich mir (nach sehr freundlichen Anstößen von Matrixjumper
) ich kann das alles genausogut in einem Blog! Hier kann ich dann Skizzen, Fortschritte und Quatsch veröffentlichen und jeder den es interessiert kann es lesen und ansehen
Hier also nun mein Blog und mein erster Beitrag.